Nextcloud auf dem RaspberryPi – Grundausstattung

Für Schulen, in denen es noch kein flächendeckendes WLAN gibt und die SchülerInnen dennoch mit digitalen Endgeräten arbeiten sollen bietet sich eine Nextcloud auf dem RaspberryPi an.

Die Kosten für eine Installation auf dem RaspberryPi halten sich im Rahmen und sind auch von einem einzelnen gut zu tragen, wenn die Schule keine Mittel für ein solches Projekt zur Verfügung stellen kann.

Benötigte Materialien

  • RaspberryPi (ich empfehle ein Model 4 mit 2 GB RAM)
  • ein Gehäuse
  • ein 5V-USB-Netzgerät
  • eine MicroSD-Karte (16 GB sind erstmal ausreichend)
  • ggf. einen alten oder günstigen neuen WLAN-Router mit Netzwerkkabel
  • ggf. Mehrfachsteckdose
  • für die Installation ggf. Tastatur, Maus, Mini-HDMI-Kabel

Die ersten vier Punkte der Liste sind zwingend notwendig. Beim Netzgerät muss es nicht zwingend ein neues sein, evtl. liegt bei dir noch ein ungenutztes von einem alten Smartphone herum. Das sollte in der Regel auch klappen.

Wenn du deinen RaspberryPi nicht zu einem eigenen WLAN-Router umkonfigurieren möchtest, was ich allen empfehle, die nicht so tief in die Linuxwelt abtauchen möchten, dann benötigst du einen separaten WLAN-Router. Hier genügt ein günstiger für ca. 30 €. Die Anforderungen sind sehr gering, er muss lediglich ein temporäres WLAN für die Zeit des Unterrichts erzeugen.

Wenn du die Installation nicht über eine SSH-Verbindung durchführen möchtest, sondern auf der grafischen Oberfläche des RaspberryOS arbeiten möchtest benötigst du eine Tastatur, eine Maus und ein Mini-HDMI-Kabel.

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